Gegen Ende der 1960er Jahre wurde die Musik der Beach Boys aus

Gegen Ende der 1960er Jahre wurde die Musik der Beach Boys aus verschiedenen Gründen als immer weniger zeitgemäß wahrgenommen. Der R&B , Soul und Funk befreite sich zusehends aus der Marktnische einer rein schwarzen Konsumentenschicht und wurde langsam massenkompatibel. Diese Stile konkurrierten in ihrer Vermittlung von Lebensfreude mit der Musik der Beach Boys, hatten aber den Vorteil, durch eine stärkere Betonung rhythmischer Elemente tanzbarer zu sein. Andererseits tendierte der Zeitgeschmack zunehmend zu einer härteren, raueren und auch gitarrenbetonteren Rockmusik. Im Kontrast zum nun „angesagten“ exaltierten Gesang eines Joe Cocker oder Robert Plant und den in Mode kommenden langen Gitarren- beziehungsweise Schlagzeugsoli zum Beispiel von Alvin Lee oder Ginger Baker wirkte der gepflegte und sauber intonierte Vokalsatz der Beach Boys eher antiquiert. Im Vergleich mit der musikalischen Experimentierfreude und dem bildungsbürgerlichen Anspruch des Psychedelic – und Progressive Rock wurden die früheren Experimente und Innovationen von Pet Sounds und Smile nun als zaghaft wahrgenommen. Die unbeschwerten Texte und das Image der Band wirkten im Kontext des aufkommenden sozialkritischen Gestus der 68er-Bewegung vergleichsweise überholt. Peter Ames Carlin schreibt zu diesem Wandel des Musikgeschmacks: