Erst als Perry und Whitford wieder zurück zur Band kamen und sich Steven Tyler in eine Drogenklinik einweisen ließ, fanden die Musiker den Weg zurück auf die Erfolgsspur. Done with Mirrors auf dem neuen Geffen -Label zeigte Aerosmith 1985 zwar wieder in deutlich gesteigerter Spiellaune, wurde allerdings trotzdem kein großer Erfolg. 1986 coverten Run-D.M.C. den Hit Walk This Way zusammen mit Aerosmith. Unterstützung bekamen sie zudem durch den Produzenten Bruce Fairbairn und den Songschreiber Desmond Child . Durch Walk This Way gerieten sie wieder in den Blick der Öffentlichkeit, und kurz darauf erschien die erfolgreiche Single Dude (Looks Like a Lady) . Das anschließend veröffentlichte Album Permanent Vacation wurde weltweit ein großer Erfolg. Weitere Singles erschienen 1987 und 1988, bis die Band wieder ins Studio ging. Das Nachfolge-Album Pump erschien 1989 und brachte der Band mit Songs wie Love in an Elevator und Janie’s Got a Gun ebenfalls vorderste Chartplatzierungen und Verkäufe im zweistelligen Millionenbereich. Get a Grip (1993), Nine Lives (1997) – wieder beim alten Columbia-Label – und Just Push Play (2001) führten die Erfolgsgeschichte fort, jedoch sanken die Verkaufszahlen der Alben nach dem sehr erfolgreichen Get a Grip beständig. Mit I Don’t Want to Miss a Thing , aus dem Soundtrack zum Film Armageddon – Das jüngste Gericht , gelang 1998 allerdings der Einstieg in die US-Billboard-Charts auf Platz eins. Aerosmith wurden 2001 in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen und bekamen 2002 den MTV Icon -Award, wobei sie von diversen Musikern geehrt wurden, für die sie ein Vorbild darstellten. 2004 veröffentlichten Aerosmith das Album Honkin’ on Bobo , das die Band zu ihren musikalischen Wurzeln zurückführte. Dieses enthielt bis auf einen neuen Titel jedoch ausschließlich Coverversionen bereits bekannter Lieder. Neue Hits gelangen der Band nach 2000 nicht mehr.
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