Die Krupps wurden 1980 von Jürgen Engler und Bernward Malaka (beide Ex- Male ) gegründet. Frank Köllges komplettierte vorläufig das Line-up. In dieser Besetzung spielte die Band zusammen mit Xaõ Seffcheque die Ur-Version der Stahlwerksynfonie ein. Ralf Dörper und Eva-Maria Gößling (Ex- Mania D bzw. Blässe ) schlossen sich der Band noch kurz vor den Aufnahmen zur ersten LP an, die von Peter Hein finanziert und ko-produziert wurde. Stahlwerksynfonie wurde von Holger Czukay ( Can ) in dessen Inner Space Studios aufgenommen und von Conny Plank in Wolperath abgemischt. Das Album bietet eine experimentelle Spätform des Krautrock und zeigt Dub- and Jazz-Reminiszenzen. Herkömmliches Instrumentarium wie Gitarre, Bass, Saxofon und Perkussion wurden durch Handwerksutensilien wie Bohrmaschine und Hammer ergänzt. Aus dieser Zeit stammt auch das Markenzeichen der Krupps: das „ Stahlofon “. Zielvorstellung war laut Malaka und Engler, eine mit konventionellem Equipment ausgearbeitete, strukturierte und für ein größeres Publikum zugängliche Platte aufzunehmen und nachempfundene Industriegeräusche in den bestehenden Rock-Kontext einzubinden. Ein gleichartiges Konzept verfolgte der Berliner Elektronikproduzent Klaus Schulze bereits ein Jahr zuvor mit seiner Stahlsinfonie im Rahmen der Ars Electronica in Linz . Engler gab später jedoch an, während der Aufnahmen zum Krupps-Debüt von Lou Reeds Album Metal Machine Music inspiriert worden zu sein. Stahlwerksynfonie erschien im Mai 1981 auf Alfred Hilsbergs ZickZack -Label und erlangte international Bekanntheit. Ein Live-Mitschnitt des Auftritts im Krefelder „Haus Blumenthal“ wurde noch im selben Jahr als Beilage der Zeitschrift Rock Magazine in Japan veröffentlicht.
Die Krupps wurden 1980 von Jürgen Engler und Bernward Malaka (beide
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