Das darauffolgende 1997 veröffentlichte Album Hear in the Now

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Das darauffolgende 1997 veröffentlichte Album Hear in the Now Frontier wurde ebenfalls sehr zwiespältig aufgenommen, obwohl es mit Peter Collins, dem Produzenten der zwei erfolgreichsten Queensrÿche-Alben Operation: Mindcrime und Empire , aufgenommen wurde. Der Musikstil wandte sich jedoch mehr in Richtung Alternative Rock und auch Grunge und enttäuschte viele Fans, da es die Erwartungen von Kritikern und Publikum musikalisch nicht erfüllen konnte. Vor allem in Europa gingen die Verkäufe deutlich zurück, während die Band in Amerika aller Kritik zum Trotz mit den Singles Sign of the Times und You dennoch reichlich Airplay erfuhr. Auch die folgende Tournee lief keinesfalls reibungslos: Bereits nach weniger als einem Monat wurde Sänger Geoff Tate ernsthaft krank, und man musste das erste Mal in der Bandgeschichte mehrere Konzerte absagen. Ausgerechnet in dieser Phase geriet Queensrÿches langjähriges Label EMI in Amerika bankrott, was die Band dazu zwang, die restlichen zwei Monate der Tournee aus eigener Tasche zu finanzieren. So spielte die Gruppe etwa im Dezember wegen vertraglicher Verpflichtungen einige Auftritte in Südamerika zusammen mit Megadeth und Whitesnake . Nach den Auftritten der Hear-in-the-Now-Frontier -Tournee verließ Chris DeGarmo als erstes Bandmitglied seit der Gründung aufgrund musikalischer Differenzen die Band, wie in einer Pressemitteilung am 28. Januar 1998 öffentlich bekannt gegeben wurde. Mit DeGarmo verlor die Band nicht nur ihren stilprägenden Gitarristen, sondern auch einen wichtigen Songschreiber, der bei jedem Album an mehr als der Hälfte aller Lieder als Autor beteiligt war und einige Lieder, wie etwa die erfolgreiche Single Silent Lucidity , allein schrieb. Die Gründe seines Ausstiegs wurden nie öffentlich klar kommentiert, allerdings wurden Streitigkeiten dementiert und DeGarmo widmet sich seither eher seiner Leidenschaft als Pilot und macht seit seinem Ausstieg nur noch sporadisch Musik. Aufgrund des Ausstiegs DeGarmos trennte sich auch das Management Q Prime von der Gruppe.