Gegründet wurde die Band 1982 von Joe Queer (damals noch unter dem Namen Joe King) an der Gitarre, Tulu am Bass und als Leadsinger und Wimpy am Schlagzeug. War am Anfang noch Tulu für das Songwriting und den Gesang verantwortlich, übernahm Joe dann recht schnell diese Aufgaben. In dieser Frühphase war die Musik der Band noch stärker durch die US-Hardcore-Legende Black Flag beeinflusst und deutlich ruppiger. Erst später sollte sich der melodischere, und durch Beach-Boys -Harmonien beeinflusste, für die Band heute typische Bubblegum-Punksound herausbilden. Die Band spielte einige Konzerte und veröffentlichte ein paar Songs auf diversen Compilations und zwei 7 inches ( Love me , 1982 und Kick out the Webelos , 1984) in Eigenregie. Doch nicht zuletzt wegen diverser Besetzungswechsel, zeitweiligen Auflösungen und der Einstellung, die Band sei ein reines Partyding, sollte es bis 1990 dauern, bis sie ihr erstes Album Grow Up auf dem kleinen englischen Label Shakin Street Records herausbrachten. Es erschien in einer 1000er Auflage und das Label machte kurz darauf Pleite. (Das Album wurde 1994 von Lookout Records wieder veröffentlicht.) Durch den Einfluss von Ben Weasel, Sänger der Punkband Screeching Weasel und Kolumnist des amerikanischen Kult-Fanzines Maximum Rock’n’Roll , bekamen The Queers einen Vertrag bei Lookout Records. Dort veröffentlichten sie im April 1993 das Album Love songs for the retarded in der Besetzung Joe Queer, B-Face (Bass), den sie auf einem Konzert von Social Distortion kennengelernt hatten, und Hugh O’Neill (Schlagzeug). Für die Produktion zeichnete Ben Weasel verantwortlich. Es folgten die Alben Beat off (1994), Move back home (1995) und der herausragende Klassiker Don’t back down (1996). Im Januar 1999 verstarb der langjährige Schlagzeuger Hugh O’Neil an einem Gehirntumor und B-Face verließ kurz darauf ebenfalls die Band, er spielte danach unter anderem bei den Groovie Ghoulies . Joe Queer ist seitdem die einzige Konstante im Queers-Line Up.
Gegründet wurde die Band 1982 von Joe Queer (damals noch unter dem
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