Die Gründung der Band geht auf das Jahr 1968 zurück und auf den

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Die Gründung der Band geht auf das Jahr 1968 zurück und auf den Zerfall der beiden aus dem Westen Cumbrias stammenden Gruppen Jug und Heaven. Die Necromandus-Besetzung bestand aus den ehemaligen Jug-Mitgliedern Barry „Baz“ Dunnery (E-Gitarre) und Bill Branch (Gesang) und den ehemaligen Heaven-Mitgliedern Dennis McCarten (E-Bass) und Frank Hall (Schlagzeug). Anfangs durchlief die Band eine Reihe von Namensänderungen, einigen Namen hiervon waren Heavy Hand, Urinal, Hot Spring Water und Taurus, ehe man sich für Necromandus entschied. Der Name Necromandus wurde in einer Radiosendung ermittelt, in der die Hörerschaft nach dem passendsten Namen gefragt wurde. Der Vorschlag war zuvor vom Schlagzeuger Frank Hall angegeben worden, der unbewusst die Worte „ Nostradamus “ und „Necromancer“ ( Totenbeschwörer ) vermischt hatte. Heaven konnte sich damals nach einem Auftritt im Towbar Club in Nethertown mit Earth, die späteren Black Sabbath , anfreunden und auch Necromandus konnte mehrfach mit Black Sabbath auftreten. Dadurch freundeten sich beide Bands miteinander an und Tony Iommi erklärte sich bereit, Manager von Necromandus zu werden. Iommi und der Schlagzeuger Frank Hall hatten sich zuvor 1968 kennengelernt, als Iommi mit seiner Band Mythology aufgetreten war und Hall als Zuschauer das Konzert besucht hatte. 1972 verlegte die Gruppe ihren Sitz nach Birmingham , woraufhin sie dort verstärkt Auftritte abhielt. Später im Jahr fanden Aufnahmearbeiten in den Zella Studios in Edgbaston statt, woraus die von Iommi produzierte Single Judy Green Rocket entstand. Im Februar 1973 wurde in den Morgan Studios in London , erneut mit Iommi als Produzenten, das damals noch unbetitelte Debütalbum aufgenommen. Iommi steuerte für das Titellied auch ein paar E-Gitarren-Passagen bei. Als Label erwählte Iommi Vertigo Records , da bei diesem bereits zuvor mehrere Black-Sabbath-Alben veröffentlicht worden waren. Im Frühling spielte die Band Auftritte mit Thin Lizzy und Trapeze und führte auch eine Tournee mit Judas Priest durch. Nach der Fertigstellung des Albums nahm die Band an einer Black-Sabbath-Tournee durch Großbritannien teil. Danach folgte eine eigene Tour, bei der ihr Auftritt im Casino in Blackpool privat aufgenommen und erst 32 Jahre später als 2005er Live-Album Live öffentlich publiziert wurde. Auch spielte die Band zusammen mit Badger . Im August 1973 nahm die Band an dem Kendal Rock Festival teil. Auch trat die Band in der Whitehaven Civic Hall vor rund 800 Zuschauern auf. Da Black Sabbath zu dieser Zeit stark in den USA aktiv war, konnte sich Iommi nicht mehr um Necromandus kümmern, sodass sich die für März 1973 geplante Albumveröffentlichung verzögerte. Gegen Ende des Jahres verließ Dunnery die Besetzung, woraufhin sich Vertigo Records entschloss, das Album gar nicht zu veröffentlichen. Es erschien erst 1999 unter dem Titel Orexis of Death und wurde 2005 unter der Namenserweiterung Orexis of Death Plus… mit zwei Bonusliedern wiederveröffentlicht. Die Liedtitel dieser Veröffentlichungen weichen von den ursprünglich von den Bandmitgliedern vorgesehenen ab. 2010 wurde es erneut wiederveröffentlicht, diesmal mit dem Live-Album als Bonus. 2005 erschien der Tonträger Necrothology , der alternative Versionen der Lieder des Albums sowie einen Live-Song enthält. Nach einem Auftritt im Slypt Disc in Workington kam es zur Auflösung der Band.